Der abschließende, optionale Schritt nach der Übersetzung und Bearbeitung des Layouts ist das Erstellen der übersetzten Zieldatei(en) auf Ihrer Festplatte. Diesen Prozess führen Sie über den Menüpunkt Zieldatei(en) erstellen... im Menü Datei aus. Dabei wird die lokale Sprachversion der im Lokalisierungsprojekt (*.prj) gespeicherten und übersetzten Programmmodule erstellt.
Wählen Sie Zieldatei(en) erstellen... aus dem Menü Datei
Der folgende Dialog wird geöffnet:
Wählen Sie für Ihr Lokalisierungsprojekt die Zielsprache aus:
Klicken Sie auf die Combo-Box der Zielsprache. Alle von Ihrem Betriebssystem (z.B. Windows 2000, Windows XP) unterstützten Sprachen werden angezeigt. Standardgemäß ist die Zielsprache, welche bei der Erstellung des Lokalisierungsprojektes definiert wurde, bereits ausgewählt. Eine Änderung ist deshalb i.d.R. nicht notwendig.
Fügen Sie das Zielverzeichnis für Ihre Zieldateien ein:
Per Standardeinstellungist der Zielpfad der gleiche Pfad, in dem Ihre Quelldatei(en) gespeichert sind, plus der Erweiterung "\Ziel\".
Um diesen Pfad zu ändern und ein neues Zielverzeichnis auszuwählen, klicken Sie auf die Durchsuchen-Taste . Der ausgewählte Zielpfad (z.B. "C:\Test\Ziel\" siehe Dialog oben) wird für alle in der Spalte Zieldateien aufgelisteten Module verwendet. Demzufolge werden die Zieldateien (d.h. "notepad.exe", "VislocSample1.exe", "RoomControl.chm" und "Coach.chm" siehe Dialog oben) in dasselbe Zielverzeichnis "C:\Test\Ziel" gespeichert.
Wenn Sie einige Programmodule aus der Spalte Zieldateien in einen Unterordner innerhalb des Zielverzeichnisses "C:\Test\Ziel\" speichern möchten, fügen Sie einfach den Namen des Unterordners direkt vor den Namen des Programmmodules ein.
Zum Beispiel: "\Unterordner\VislocSample1.exe". Der Ordner "VislocSample1" wird im Ordner "C:\Test\Ziel\Unterordner\"gespeichert.
Wenn Sie eine oder mehr Zieldatei(en) in ein Verzeichnis außerhalb des Zielverzeichnis speichern möchten, klicken Sie bitte auf die Durchsuchen-Taste neben dem gewünschten Programmmodul und wählen im Dialog Namen der Zieldatei angeben die gewünschte Speicherstelle aus.
Checken Sie die Checkbox in der Spalte Sat.Assem. an, um Microsoft™.NET Satellite Assemblies zu erstellen:
Alle .NET Base Assemblies (*.EXE oder *.DLL) werden von Visual Localize automatisch erkannt. Für diese Base Assemblies kann Visual Localize bei angeklickter Checkbox die dazugehörige .NET Satellite Assembly (*.resources.dll) erstellen. (Für herkömmliche WIN 32bit Applikationsmodule ist diese Checkbox deaktiviert.) Wenn eine aktive Checkbox mit einem Häkchen versehen wurde, erweitert Visual Localize auch das Zielverzeichnis in der Spalte Zieldateien gemäß der Microsoft™ Namenskonventionen für Satellite Assemblies.
Beispiel:
Die übersetzte .NET Base Assembly "VislocSample1.exe" wird als Satellite Assembly im Zielverzeichnis "C:\test\Target\" + "\de\VislocSample1.resources.dll" und "C:\test\Target\" + "\de-DE\VislocSample1.resources.dll" gespeichert.
Quelldateien und Zieldateien:
Quell- und Zieldateien werden automatisch in der Ordnerliste angezeigt. Der Name der Quelldatei kann nicht verändert werden Jedoch können Namen und Zielverzeichnis für die Zieldateien vom Anwender geändert werden. Zur Änderung des Namens der Zieldatei klicken Sie mit der Maus auf den Namen der gewünschten Zieldatei. Benutzen Sie zur Änderung des Zieldateinamens oder des Pfades Ihre Tastatur.
Wenn Sie nicht für alle im Lokalisierungsprojekt gespeicherten Module eine Zieldatei erstellen möchten, entfernen Sie das gewünschte Modul durch Anklicken der entsprechenden Zeile mit der Maus. Die ausgewählte Zeile wird an deren Anfang mit einem schwarzen Pfeil markiert. Klicken Sie nun auf die Entfernen-Taste .
Bestätigen Sie Ihre Einträge und beginnen Sie mit dem Erstellen der Zieldatei durch Drücken der OK Taste. Visual Localize wird die übersetzte Zieldatei in Ihre(n) Zielpfad(e) schreiben.
Alle Einträge (z.B. Pfade und Dateinamen der Zieldateien) werden in Ihrem Lokalisierungsprojekt gespeichert, sobald Sie die OK-Taste drücken.
Wenn die Quell- .NET Base Assemblies (EXE oder DLL) von einem Entwickler signiert wurden, so wird Visual Localize zusätzlich den Anwender auffordern die passende Schlüsseldatei (*.snk) anzugeben, welche zum erneuten Signieren der übersetzten Zieldateien verwendet wird. Ist diese Schlüsseldatei für den Anwender nicht verfügbar, so setzt Visual Localize ein "Delay-Sign" für alle signierten Zieldateien. Diese müssen für eine korrekte Funktionsweise wieder vom Entwickler signiert werden
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